121 Vulkane

Vulkane sind für uns moderne Menschen keine Angstmacher. Sie sind da und sie sind uns egal. Die rauchenden Kegel sind typischerweise auch weit weg. Mein Schrebergarten und vor allem mein Ein-und-Alles, das Auto, sind nicht in Gefahr. Da hau ich mir glatt ein Schnitzel in die Pfanne. Hier irrt Otto Normalösterreicher, wenn ein Vulkan gewisser Größe ausbricht.

Lava, Steine und was sonst so durch die Luft fliegt

Pixabay, Gylfi, Vulkan auf Island

Das Gartenhäuschen in Österreich besteht nach einem Vulkanausbruch vermutlich weiter, denn Lavaströme oder Bimssteinregen werden die Rasenmähergarage nicht erreichen. Was die Folgen dieser beiden Naturerscheinungen sein können, kennen wir aus der Geschichte. Römische Städte wie Pompeji und Herculaneum wurden darunter begraben. Tragisch aus menschlicher Sicht, aber ein Segen für Historiker:innen, die eine Zeitkapsel gefunden haben.

Mich haben beide Ausgrabungsstätten sehr beeindruckt, Herculaneum vielleicht noch ein bisschen mehr. Letztere fühlte sich noch “lebendiger” an. Als würden gleich Titus Pullo und Lucius Verenus um die Ecke biegen. Wer die Namen nicht kennt, sollte sich die sehr gut recherchierte Serie “Rom” anschauen. (Auf der DVD-Version gibt es auch einen Modus, der einem historische Informationen anzeigt.) Man findet die beiden auch in Cäsars Buch “Der gallische Krieg” wieder. Sie wurden dort erwähnt, weil sie ständig stritten und sich in den Haaren lagen.

Herculaneum, eigenes Foto

Das ist übrigens keine ausgegrabene Latrine, sondern ein antiker “MacDonaldus”. In den Öffnungen waren Kessel mit Essen und darunter ein Feuer zum Warmhalten. Aber glücklicherweise ist die Gartenhütte nicht bedroht.

Asche und Staub

Im Jahre 1815 gab es einen Vulkanausbruch in Indonesien – also ca. 13.000 km weg von unserem Idyll. Der Tambora spuckte tausende Tonnen Gestein, Asche und Schwefel in die Atmosphäre. Ein Teil dieser Partikel legte sich in höhere Schichten quasi wie Sonnencreme um den Planeten und ließ die Sonnenstrahlen teilweise nicht durch. Die Folgen waren verheerend.

Das Wetter war wissenschaftlich ausgedrückt komplett plemplem. Tagsüber war es nicht so hell wie üblich. Das Wetter war kalt und nass. Hagelstürme fegten über das Land und es gibt Berichte, dass es im Juli auf der Schwäbischen Alb schneite. Das ist nur ein Beispiel von vielen Wetteranomalien, die sich über die verschiedensten Länder verteilten. Die Durchschnittstemperatur war NUR 1 – 2 °C niedriger als sonst. Geoengineering will genau das mit Schwefelpartikel nachahmen. Gute Idee?

Folge 1: Missernten und Hungersnot

Durch das nasskalte Wetter wuchsen Getreide und Kartoffeln nicht wie sonst oder verfaulten auf den Feldern. Das führte zu Hungersnöten und sehr viele Menschen starben. Die Nachkriegsgeneration hat nicht einmal eine Idee davon, wie es ist mit leerem Magen ins Bett zu gehen. Ich übrigens auch nicht. Verhungern ist einfach unvorstellbar. Was im Körper dabei passiert kannst du hier nachlesen: Hungerstoffwechsel.

Die Pflanzen sind schon eingegangen und verfaulen. Der Schrebergarten ist nicht mehr, nur Grundstück und Gartenhaus sind geblieben. Es gibt aber auch kein Schweinefutter mehr und das Schnitzerl ist ebenfalls perdu (franz.: verloren). Otto Normalösterreicher hält sich den Bauch vor Hunger und sucht einen Schuldigen für seine Misere.

Folge 2: Soziale Unruhen

Wenn du nichts mehr zu beißen und noch genug Energie übrig hast, dann nimmst du dir Nahrung, wo du sie kriegen kannst – vom Nachbarn. Otto kann ihn ohnehin nicht leiden. Genau das Gleiche hat der Nachbar auch gedacht. Die beiden kämpfen und stoßen dabei den Gasbrenner um. Vorbei ist es auch mit dem Gartenhäuschen.

Otto hat nur mehr sein Auto und fährt weg, auf der Suche nach Kalorien. “Ach, war die Zeit mit einem Schnitzel schön”, denkt er sich. Aber er kommt nicht weit, weil eine Demonstration ihn aufhält. Wogegen wird protestiert? Der Staat versucht, die Ordnung aufrecht zu erhalten, damit es keine Plünderungen gibt. Damit es anderen nicht so ergeht wie Otto. Die wütenden und hungrigen Menschen brauchen ein Ventil und da bietet sich die Staatsführung an. Zuerst Masken, dann Lock-downs und jetzt gibt es keine Schnitzel mehr. Die Politiker:innen sind an allem schuld. Da biegt ein Polizei-Kordon um die Ecke. Schnell wird Ottos Auto zur Barrikade – ein kaltverformter Haufen Blech.

Was aus Otto geworden ist, hat sich verloren, aber seine letzten Worte sollen folgende gewesen sein: “Weg’n so an deppaten Vulkan hob i ois verlurn.”

Verweise

Ottos Geschichte ist natürlich erfunden, aber nicht so weit hergeholt, wie du vielleicht meinst. Ich mache noch schnell einen Exkurs in der Geschichte. Als Anker soll uns das Jahr 1600 +/_ ein paar Jahrzehnte dienen. Die kleine Eiszeit hatte ähnliche Auswirkungen wie der oben, später auch unten erwähnte, Vulkanausbruch. Damals noch bar jeglicher Kenntnis von den Vorgängen mussten Schuldige gefunden werden.

Die Gerichtsakten aus Bamberg zeugen von einem regelrechten Hexenwahn. Man konnte die Vorgänge in dieser Stadt sehr gut auf Grund dieser Akten rekonstruieren. Für die Mächtigen waren die Hexenprozesse sehr vorteilhaft, weil das Vermögen der Verurteilten dem Bischof und anderen im Umfeld zufiel. Für das gemeine Volk galt: “Irgendwer muss Schuld sein an den kalten Sommern, den Missernten und dem Hunger.” Ein Ventil für das Volk und eine Bereicherung für die Mächtigen. Eine makabere Win-Win-Situation. Es gibt einen Film darüber, der mich sehr betroffen hat, weil mir klar wurde, dass die Mechanismen gleich geblieben sind, da wir Menschen gleich geblieben sind. Es sind dann nicht Hexen, sondern Juden und in Zukunft werden es andere Gruppen sein. “Die Seelen im Feuer”, so heißt dieser Film und ist oder war auf Amazon zu sehen.

In dem Zusammenhang bietet sich auch das Buch von Harald Welzer an: “Klimakriege”.

“Das Jahr ohne Sommer” nannte man die Zeit nach dem Vulkanausbruch. Du kannst hier nachlesen: Stern-Artikel. Es gibt natürlich noch mehr Artikel über dieses Jahr, aber der angeführte ist gut zu lesen.

Naturkatastrophen

Wenn ich von einer Überschwemmung, von denen es inzwischen schon wieder einige gegeben hat, berichte, dann mache ich das nicht, weil ich mich daran ergötze oder dir Angst machen will, sondern damit du eine Idee von der Macht der Elemente bekommst. Ich habe immer noch das Gefühl, dass die Folgen von Extremwetterereignissen unterschätzt werden, nicht nur für Leib und Leben, dem Eigentum, sondern auch für die Wirtschaft.

Wenn das Risiko und Schadenssummen ansteigen, steigen auch die Versicherungsprämien. Wenn meine Produktionsanlagen öfter überschwemmt werden, dann zieht der Betrieb weg, etc. pp.

Wenn du wissen willst, was der Vulkan von nebenan so macht, dann schau auf diese Seite. Andere Naturkatastrophen werden auch aufgelistet.

vulkane.net

Übrigens ist in Island wieder einiges los und der Vesuv ist auch etwas unruhig. Von letzterem weiß ich, dass er sehr gut überwacht wird. Aber das nützt uns auch nichts, wenn es Ähnlichkeiten mit 1815 gibt.

Aber wie man auf dem Planeten Vulkan sagt …

… oder so ähnlich.

120 Gemischte Gefühle

Gemischte Gefühle habe ich, wenn ich an das Texten denke. Es will mir nicht so recht das richtige Thema einfallen, allerdings hat sich wieder einiges ereignet, jedoch können sich wenige dafür begeistern oder davor ängstigen. Verflixt, ich überlege gerade, die gleiche Technik wie “Heute” und Konsorten anzuwenden. Wo soll das noch hinführen?

Dubai

Da fliegst du wohin, wo bestimmt die Sonne scheint und es kein Bisserl regnet und dann steht dir das Wasser bis zum Hals. Da hast du bestimmt auch gemischte Gefühle. Am 17.4.2024 ist in den V.A.E. an einem Tag so viel Regen vom Himmel gefallen wie sonst nur in einem Jahr. Der zweitgrößte Flughafen der Welt stand unter Wasser und die Flugzeuge sind nicht geflogen, sondern geschwommen. Die teuren Autos hatten ebenfalls Wasserantrieb und bewegten sich autonom. Hier hast du ein Video dazu.

Bevor Häme überhandnimmt, erinnern wir uns noch einmal, warum es vermehrt zu Starkregenereignissen kommt. Du könntest jetzt im Menü bei Info-Point und Wasser nachsehen – aber du tust es nicht. Also, da war dieses Clausius-Clapeyron-Gesetz, welches besagt, dass mit einer Zunahme der Temperatur um 1 °C die Luft bis zu 7% mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Dazu kommt, dass die Meere noch nie so warm waren bis jetzt. Guckst du! Und irgendwann und irgendwo regnet sich die feuchte Luft alias Wolke wieder ab. Und nein – es hat nichts mit Cloudseeding zu tun. Überflutungen hat es bei uns auch schon gegeben. Es kann dich wegspülen, unter Wasser ziehen, dich wogegen schleudern, dein Hab und Gut wegschwemmen, dein Haus unbewohnbar machen. Des is ka Gaudi. Es fühlt sich eher so an…

Pixabay, Alessandra_Ceja19

Ob dein Standort gefährdet ist, kannst du hier nachschauen:

HORA Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria

Schweiz

Meines Erachtens ist das ein Meilenstein, jedoch wird es erst später erkennbar werden. Schweizer Senior*innen haben ihrer Regierung geklagt, zu wenig für den Klimaschutz zu tun. Am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wurde ihnen Recht gegeben. Leider ist es ein zahnloses Urteil, weil es Staaten zurückweisen können. ABER … andere Gerichte können sich jetzt auf dieses Urteil beziehen und das führt vielleicht zu einem Umdenken. Da sind wieder diese gemischten Gefühle.

Österreich

Den ÖNIP kennst du schon, aber kennst du auch das ElWG? Das Zeichen hinter dem E ist kein i, sondern ein L. Ich habe mir den Kopf zerbrochen was das i, welches keines ist, bedeuten solle. Das EL steht für Elektrizität, das W für Wirtschaft und das G wie üblich für Gesetz. Es wird schon ganz dringend benötigt, damit wir ein stabiles, zukunftsorientiertes Stromnetz haben können. Ich fürchte, es wird den Landesgesellschaften nicht gefallen, denn es geht in Richtung Dezentralisierung. Wenn EVN, WienEnergie etc. nicht mehr die Platzhirschen sein können, dann gefällt das den Landeshäuptling:innen üblicherweise nicht: weniger Macht, weniger Parteifreunde mit Posten etc, etc, etc. Seit Jänner ist es in der Begutachtungsphase und ich halte uns die Daumen mit – eh schon wissen – gemischten Gefühlen.

Links zum Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG):

RIS
österreichsenergie.at
Anwaltskanzlei DORDA


119 Fieber

Fieber hat man, wenn man krank ist. Der Körper macht damit Krankheitserregern das Leben schwer. Andererseits ist das Fieber zu hoch, gerinnt das Eiweiß aus und man stirbt. Unglaubwürdig? Nein, stimmt! Ab 42,6 °C wird es tödlich. Die Zahl kann man sich gut merken, denn bei ca. 40 °C Lufttemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit kannst du nicht mehr schwitzen und du wirst quasi Eierspeise. Du kennst das. Es ist die Feuchtkugel-Temperatur oder Wetbulb-Temperatur oder auch Kühlgrenztemperatur.

UWZ.at

Da Schiach (82) geht mi an, wenn ich daran denke, dass es am 14. APRIL 2024 in Deutschlandsberg (Stmk) 31,7 °C hatte. IM APRIL!!!! Ich kenne Deutschlandsberg, eine nette Stadt mit einer interessanten Burg (Museum), toller Buchhandlung und (flüster) Schuhgeschäft. Als Wärmehotspot ist es mir allerdings nicht geläufig. Markus Wadsak, der Meteorologe, sagte auf X, dass es in mehr als 250 Jahren noch nicht vorgekommen ist. Wie wird dann der Sommer?

Eine gute Nachricht habe ich auch. Wenigstens ein Ministerium scheint zu arbeiten. Leonore Gewessler präsentierte letzte Woche den ÖNIP – den österreichischen integrierten Netzstrukturplan.

BMK.gv.at

ÖNIP – zum selber lesen

Leider fehlen noch ein paar Gesetze, damit man Nägel mit Köpfen machen kann, aber es ist ein Anfang.

Fieber war das Thema und jetzt lasse ich die Katze aus dem Sack. Wenn du meinst, ich wäre heute kurz angebunden, dann hast du recht. Ich bin nämlich krank und gehe jetzt wieder ins Bett. Übrigens, da Schiach ist im Wienerischen die Angst vor etwas. Gute Nacht!

118 Donut

Donut – nicht do not!

Ich habe mich letztens (116) mit Donut-Städten beschäftig. In dem Buch “Unsere Welt neu denken” von Maja Göpel, bin ich über die Donut-Ökonomie von Kate Raworth gestolpert, die ich dir ein wenig näher bringen möchte.

Wikipedia, Wano2011

Die Hülle des Donut

Wichtig ist, dass du dir das Bild und die Sektoren genau ansiehst. Es wird schnell klar, dass es zu Unruhen kommt, wenn das gesellschaftliche Fundament nicht durch Wirtschaftsleistung gegeben ist. Beispiel: Wenn zu niedrige Löhne gezahlt werden und sich die Menschen nicht die grundlegendsten Dinge wie Nahrung leisten können, dann gibt es Flüchtlingsströme, Unruhen und sogar Revolutionen (1789, 1917).

Angenommen die Wirtschaft deckt die gesellschaftlichen Bedürfnisse und überschreitet dabei die planetaren Grenzen, führt das erst wieder zu Nahrungsmangel. Dieser kann entstehen durch Extremwetterereignisse, Bodenversiegelung, geänderte Regenmuster, Erosion, vergiftete Böden … du kennst das alles schon. Die Folgen werden die gleichen sein – Flüchtlingsströme, Unruhen, Revolutionen. All das will man nicht, weil damit Tod und Elend einhergehen.

Den Ansatz der Donut-Ökonomie finde ich ausgesprochen sinnvoll. Marktwirtschaft in den Grenzen zwischen gesellschaftlichen Bedürfnissen und ökologischen Notwendigkeiten ist einfach vernünftig. Da Ökonomen auf Profitmaximierung getrimmt sind, müssen die Grenzen durch Gesetze geregelt werden. Selbstbeschränkung ist in diesem Fall ein Witz mit nur einem Wort.

Hand auf’s Herz, jeder strebt, aus seiner Situation das Meiste herauszuholen. Das ist einfach menschlich.

Die Füllung

Im Donut steht regenerative und verteilende Wirtschaft. Regenerativ ist schnell erklärt. Das bezieht sich hauptsächlich auf die Energiegewinnung und das Recycling der Rohstoffe. In Zukunft werden hoffentlich die Produkte so designt werden, dass sie einfach in ihre Teile zerlegt werden können.

Verteilende Wirtschaft ist schon nicht mehr so einfach. Weg vom unbedingten Wirtschaftswachstums-Glaube hin zur Erhaltungsökonomie. Produzieren, verkaufen, wegschmeißen und das Ganze von vorne – wird in Zukunft nicht mehr funktionieren.

Wenn man es genau nimmt, dann ist die Bewahrung der menschlichen Zivilisation, unserer noch einigermaßen vorhandenen Umwelt eine Transformation unseres globalen Wirtschaftssystems. Der erste Schritt dabei ist die Bereitstellung von billigem Strom, Stromnetz und Speicher aus regenerativen Quellen – mit einem möglichst hohen Grad an Autarkie. Früher hieß es, grüner Strom sei so teuer – inzwischen ist er der billigste von allen. Fossile Brennstoffe bringen uns quasi um – das wird aber nicht eingepreist, aber dafür zahlen wir den ölexportierenden Ländern sehr viel Geld. Im Gegenzug sponsern sie Gruppen, die uns westlichen Staaten nicht gut gesinnt sind. (Daran haben wir in der Vergangenheit auch kräftig gearbeitet.) Strom aus Windkraftwerken, Photovoltaikanlagen etc. führt zu einer Demokratisierung der Energiegewinnung und die Wertschöpfung bliebe im eigenen Land. Im Jahr 2022 haben wir laut energyagency € 7.800.000.000 für Erdgas und € 9.800.000.000 für Erdöl gezahlt – zusammen also 17,6 Mrd. Euro für fossile Brennstoffe. Was könnten wir mit dem Betrag in Österreich tun? Mit den 7,8 Mrd wurden Waffen und Munition produziert, um Ukrainer:innen und Kinder zu töten. Der Einwurf, dass es nicht die gesamten 7,8 Mrd. waren, macht es nicht besser.

Da du sicher mehr erfahren möchtest, biete ich dir noch zwei Links an.

Hier geht es ausschließlich um Donut-Ökonomie

Eine journalistische Zusammenfassung dieses wunderbaren Konzeptes.

Do the donut!

117 Mein Name ist Hase

Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts. Stimmt nicht, es wäre aber schöner. Die gute Nachricht ist, dass heute Ostermontag ist und ich wenig Zeit habe, also musst du nicht viel lesen.

Am 29.3.2024 waren im Kurier Aussagen von einem sehr geschätzten Klimawissenschaftler abgedruckt: Hans Joachim Schellnhuber. Er hat mit Stefan Rahmstorf das Standardwerk “Der-Klimawandel” geschaffen. Er kennt sich aus.

“Wenn es uns nicht gelingt, den Klimawandel in den Griff zu bekommen, und wir zu Ende des Jahrhunderts eine Erwärmung von 2,7 Grad haben, wäre ein Drittel der jetzt bewohnten Erde unbewohnbar.”

“Es müssten zwei bis drei Milliarden Menschen umgesiedelt werden. Das wäre das Ende der jetzigen Zivilisationen.”

Das hat den Flair von Völkerwanderung und das war keine friedliche Zeit. Wenn man ums nackte Überleben kämpft, ist einem jedes Mittel recht. Denk mal darüber nach!

Zur Beruhigung gibt es ein Bild von einem Hasen, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Bugs Bunny aufweist. “Is’was Doc? Unser einermeins beendet das Texten und holt sich eine Karotte.”

Pixabay, 165106

Psst! Du solltest das Buch hier unbedingt einmal lesen. Es ist nicht dick, aber sehr informativ.

Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts. Schöne Ostern!